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Außenhandel der deutschen Möbelindustrie
2008 stiegen die Ausfuhren deutscher Möbel um 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt konnte ein Exportvolumen von 7,8 Mrd. Euro erzielt werden. Die Auslandserfolge lassen die Exportquote auf mittlerweile 27,2 Prozent steigen. Innerhalb der vergangenen zehn Jahre hat sich die Exportquote damit mehr als verdoppelt, denn 1998 lag sie noch bei 13,3 Prozent. Getrieben wurde diese Entwicklung von den Bereichen Büro- und Ladenmöbel (+9,3%) und Wohnmöbel (+7,0%).





Die wichtigsten Exportmärkte
Die wichtigsten Exportmärkte für die deutsche Möbelindustrie sind nach wie vor Frankreich, die Niederlande und Österreich. Frankreich, die Schweiz und Italien legten im vergangenen Jahr kräftig zu. Nach Frankreich wurden 7,3 Prozent mehr Möbel ausgeführt als noch 2007, in die Schweiz waren es 4,5 Prozent mehr und nach Italien wurden immer noch gute 3,2 Prozent mehr Möbel aus Deutschland ausgeführt. Den größten Einbruch verzeichnete der Export nach Großbritannien mit einem Minus von 16 Prozent, gefolgt von Spanien mit 11,4 Prozent und Belgien mit einem Minus von 8,7 Prozent im Vergleich zum Jahr 2007.





Außenhandelsbilanz
Dadurch, dass das Exportwachstum stärker ausgefallen ist, als das Importwachstum, präsentiert sich die Außenhandelsbilanz im Jahr 2008 beinahe ausgeglichen. Insgesamt stiegen die Möbeleinfuhren um 3,3 Prozent. Spitzenreiter bei den Einfuhren waren die Büro- und Ladenmöbel, die um 16,7 Prozent zulegten. Insgesamt wurden Möbel im Wert von 7,8 Mrd. Euro nach Deutschland importiert. Polen, China und Italien sind derzeit die wichtigsten Ursprungsländer für Möbelimporte nach Deutschland. Dabei legten 2008 China, die Schweiz und die Slowakei kräftig zu. 6,6 Prozent beträgt der Zuwachs bei den Importen aus China im Vergleich zu 2007, 6,5 Prozent waren es bei Einfuhren aus der Schweiz und aus der Slowakei kamen 3,6 Prozent mehr Möbel nach Deutschland. Stark zurückgegangen im Vergleich zu 2007 sind die Importe aus Italien (-11,7 Prozent), Österreich (-10,4 Prozent), Polen (-8,3 Prozent) und Slowenien (-7,8 Prozent).

Das Außenhandelsdefizit reduzierte sich 2008 um 69,2 Prozent auf 30,5 Mio. Euro. Vor dem Hintergrund des wachsenden Importdrucks auf dem Inlandsmarkt ist dies ein Zeichen für die hohe Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Möbelindustrie.




Möbel- und Holzmessen

Die deutsche Holz- und Möbelindustrie ist auf den wichtigsten internationalen Messen vertreten. Hier sehen Sie die weltweiten Messepräsenzen im Überblick


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