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Im Gedenken an Helmut Lübke |
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Wenn es jemanden gab, der offen und frei über seinen eigenen Tod sprechen konnte und der einem den Schrecken davor nehmen konnte, so war es Helmut Lübke.
Diese mitreißend-optimistische Lichtgestalt der deutschen Holz- und Möbelindustrie. Der in keinem noch so großen Problem nicht einen Lösungsansatz fand. Diesen feinen Menschen, der stets geradlinig und ehrlich, fair und anständig agierte. Diesen erfolgreichen Unternehmer und hoch angesehenen ehrenamtlichen Verbandspräsidenten. Der eine so aktive und vitale Präsenz ausstrahlte, dass man auch jetzt – gut zwei Wochen danach – noch immer nicht richtig realisieren kann und will, dass er uns für immer verloren gegangen ist.
Helmut Lübke ist am 3. Oktober 2006, dem Tag der Deutschen Einheit, gestorben. Er hatte sich einen Traum erfüllen und Afrikas höchsten Berg, den Kilimandscharo, besteigen wollen. Beim Aufstieg verstarb er ebenso plötzlich wie friedlich.
Helmut Lübke führte die Spitzenverbände der deutschen Holz- und Möbelindustrie seit 1997 als Präsident mit Weitsicht, Umsicht und Erfolg. Er hat unsere Branche maßgeblich geprägt und ihre Zukunft aktiv gestaltet. Ganzheitliches Design, dessen Werte und das Möbel als Kulturgut waren Antrieb für sein berufliches Leben.
Er war zudem seit 1989 Vorsitzender des Fachbeirates der imm cologne, seit 2001 Präsident der Design-Institution Rat für Formgebung und seit 2002 Vorsitzender des Verbandes der Holzindustrie und Kunststoffverarbeitung Westfalen-Lippe.
Helmut Lübke war Träger des Verdienstkreuzes 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Er hatte diese hohe Auszeichnung verdient.
Wir trauern um unseren Präsidenten, dessen Tod uns lähmt und entsetzt. Unsere Arbeit in seinem Sinne weiterzuführen, ist uns Anliegen und Auftrag zugleich.
Wir werden Helmut Lübke nicht vergessen und sind in unseren Gedanken bei seiner Ehefrau und seinen Kindern.
Dirk-Uwe Klaas
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