|
|
 |

 |
Technik |
 |
|
 |
 |
UMWELT
|
Ökodesign-Richtlinie der EU auch für Fenster
Die Ökodesign-Richtlinie der EU ermöglichte bislang die Festlegung von Mindestanforderungen an die umweltgerechte Gestaltung energiebetriebener Produkte (Heizkessel, Wasserbereiter, Computer, Fernsehgeräte, Industrieventilatoren usw.), auf die ein hoher Anteil am Energie- und Ressourcenverbrauch in der EU entfällt. Künftig sollen auch alle energieverbrauchsrelevanten Produkte von der Ökodesign-Richtlinie erfasst werden. Darunter versteht man Produkte, bei deren Nutzung keine Energie verbraucht wird, die aber einen indirekten Einfluss auf den Energieverbrauch haben wie etwa wasserführende Vorrichtungen und Fenster. Beispielsweise wird durch sparsame Wasserhähne und Duschköpfe nicht nur weniger Wasser, sondern auch weniger Energie für die Warmwasserbereitung verbraucht, ohne dass der Benutzungskomfort darunter leiden würde.
Die Kommission schlägt auch vor, die verpflichtende Kennzeichnung auf eine breitere Produktpalette auszuweiten, so dass künftig auch energiebetriebene und energieverbrauchsrelevante Produkte nach ihrer Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit eingestuft würden. Gemäß der Energiekennzeichnungsrichtlinie (92/75/EWG) sind Hersteller und Einzelhändler dazu verpflichtet, die Verbraucher durch Etiketten über den Energieverbrauch von Haushaltsgeräten wie z. B. von Waschmaschinen, Geschirrspülern, Backöfen oder Klimageräten zu informieren. In Zukunft sollen bei mehr Produkten als bisher Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit kenntlich gemacht werden, um die Verbraucher verstärkt dafür zu sensibilisieren. Beispielsweise würde die Angabe der Isolierfähigkeit von Fenstern Verbrauchern, die Renovierungsarbeiten durchführen, dabei helfen, sich für bessere Fenster zu entscheiden und somit ihre Strom- oder Gasrechnung zu senken.
Quelle: EU-Kommission
zurück zur Übersicht
|
|
|
 |
|
 |