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Die wirtschaftliche Lage des Holzgewerbes |
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Unter Holzgewerbe versteht man die holzverarbeitende Industrie ohne die Herstellung von Möbeln, also vor allem die Herstellung von Säge-, Platten- und Holzprodukten im baunahen Bereich. Die Holzwerkstoffindustrie musste im Jahr 2008 ein Umsatzminus von 6,1 Prozent auf 17,8 Mrd. €. Die Hersteller von Holzbauten und Bauelementen mussten einen leichten Umsatzrückgang von 0,2 Prozent auf 5,6 Mrd. € hinnehmen. Die Sägewerksindustrie kam 2008 auf einen Umsatz von 4,8 Mrd. € und sank damit deutlich um 11,1 Prozent. Hinzu kommen noch die Hersteller von Holzverpackungen, die Sargindustrie, die Musikinstrumentenindustrie sowie die Hersteller von Besen und Bürsten und die Korbflechter.
2008 betrug die durchschnittliche Zahl der Betriebe im Holzgewerbe 1.285 Unternehmen und damit 0,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Zahl der Beschäftigten lag im Jahresmittel mit 85.023 Mitarbeitern um 1,1 Prozent unter dem Vorjahresniveau.
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