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Die wirtschaftliche Lage des Holzgewerbes |
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Im Holzgewerbe – also bei den Herstellern von Säge-, Platten- und Holzprodukten im baunahen Bereich exklusive der Möbelindustrie – erreichte der Umsatz von Januar bis September 2010 10,1 Mrd. Euro. Der Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum betrug hier insgesamt 9,8 Prozent, wobei einzelne Segmente des Holzgewerbes höchst unterschiedliche Wachstumsraten aufwiesen. Am oberen Ende der Skala finden sich die Sägewerke, die angesichts der schwachen Vorjahresergebnisse und der wieder anziehenden Bautätigkeit im Bereich des Ein- und Zweifamilienhausbaus einen Umsatzanstieg von stolzen 25,4 Prozent vermelden konnten, und die anderen Holzwaren mit einem Plus von 19,4 Prozent. Der baunahe Bereich der Holzindustrie konnte insbesondere angesichts der guten Nachfrage im Ein- und Zweifamilienhausbereich um 5,9 Prozent zulegen. Die Hersteller von Holzwerkstoffen vermeldeten ein Plus von 2,9 Prozent und die Parketthersteller konnten ihren Umsatz um 1,1 Prozent steigern. Die Hersteller von Holzverpackungen konnten sich vom Einbruch des Exportgeschäfts im vergangenen Jahr noch nicht erholen und mussten als einziges Segment des Holzgewerbes ein geringfügiges Minus von 2,1 Prozent verkraften.
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