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Die wirtschaftliche Lage der Möbelindustrie |
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Die Möbelindustrie als wichtigstes Standbein der Holzindustrie erwirtschaftete 2008 einen Umsatz von 20,3 Mrd. € und damit 4,1 Prozent bzw. 0,8 Mrd. € mehr als im Jahr 2007. Das größte Umsatzplus erzielte die Büro- und Ladenmöbelindustrie mit 9,3 Prozent (3,0 Mrd. €) gefolgt von der Sitzmöbelindustrie mit einem Plus von 8,6 Prozent (5,2 Mrd. €). Die Hersteller von Küchenmöbeln legten moderat mit 1,9 Prozent auf 4,1 Mrd. € zu. Die Kastenmöbelindustrie legte um 1,8 Prozent zu und erreichte einen Umsatzwert von 6,9 Mrd. €. Die Hersteller von Matratzen mussten ein Umsatzminus in Höhe von 6,9 % auf 0,9 Mrd. € hinnehmen.
Im Jahresdurchschnitt 2008 gab es in Deutschland 1.076 Möbel produzierende Industrieunternehmen. Die Branche beschäftigte insgesamt 106.838 Mitarbeiter und damit rund 2400 Menschen mehr als im Vorjahreszeitraum.
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Grafik: Umsatz der deutschen Möbelindustrie im Zeitverlauf
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